Archive Fever: Photography between history and monument by Okwui Enwezor

By Okwui Enwezor

Show description

Read Online or Download Archive Fever: Photography between history and monument PDF

Best history_1 books

Women and Labour in Late Colonial India: The Bengal Jute Industry

Samita Sen's heritage of laboring ladies in Bengal within the past due 19th and early 20th centuries considers how social structures of gender formed their lives. the writer demonstrates how the long term developments within the Indian financial system devalued women's exertions, developing styles of city migration and altering gender equations in the relatives.

Extra info for Archive Fever: Photography between history and monument

Sample text

Im Konflikt mit den Monophysiten verband sich die persönliche Überzeugung des Kaisers von der Wahrheit der orthodoxen Lehre mit innenpolitischen Rücksichten und Zielen. Die imperiale Politik schien auch im Hinblick auf die zurückgewonnenen Westgebiete mit ihrer katholischen Kirchenorganisation die Einheit des Glaubens dringend zu fordern. Justinian begann daher nach ersten erfolglosen Verhandlungen mit einer brutalen Verfolgung der Monophysiten, mußte aber bald zu einer nur noch von kurzen Verfolgungsphasen unterbrochenen Vermittlungspolitik übergehen.

Aber die kurze Herrschaft des energischen und befähigten Organisators Justin I. (518–527) machte Epoche. Sie schuf seinem Nachfolger Justinian Machtgrundlage und Handlungsspielraum und leitete damit die erste große Epoche byzantinischer Geschichte ein. I. Die zwei Gesichter der Zeit: Spätrömische Traditionen und byzantinische Anfänge Leistung und Zeit Justinians sind nicht zu verstehen ohne ihre spätrömischen Grundlagen. Die Weltstellung, die das Byzantinische Reich als mittelmeerische Hegemonialmacht im 6.

Durch den Klassizismus abgeschnittene Bewegung auf das Irrationale weiterführt. In dieser schöpferischen Einheit von Christentum und Hellenismus liegt die große und originale Leistung des byzantinischen Griechentums. In den bedeutendsten Werken der Kunst ist der klassizistische Mantel fast verschwunden: sie sind reiner Ausdruck seiner besonderen Religiosität. Byzanz war konservativ und doch kreativ; Wandel und Veränderung sind ebenso bemerkenswert wie traditionalistisches Verharren. Das bedeutet freilich nicht, daß die Lebensfigur von Byzanz die eines linearen Fortschritts war.

Download PDF sample

Rated 4.74 of 5 – based on 38 votes