Armeé de l'Air : a pictorial history of the French Air Force by Paul & Christopher Shores Camelio

By Paul & Christopher Shores Camelio

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Zunächst nahm damals die Zahl der Vasallen zu. Viele Freie ›empfahlen‹ sich den Großen im Sinne der commendatio, sie wurden also ihre Vasallen, um materielle Vorteile (Zuwachs an Landbesitz durch ein beneficium) zu erhalten oder einen Beschützer gegen die erwähnte Willkür der Beamten zu gewinnen oder auch aufgrund einer Nötigung durch den Großen selber, dem sie sich ›anheimgaben‹. Dazu aber kam, daß nun die Herrscher selber die Freien systematisch dazu antrieben, sich in die Vasallenschaft der Großen des Karolingerreiches zu begeben.

Dem Text der Kapitularien können wir erstaunliche Methoden entnehmen, mit denen man dem Militärdienst zu entgehen versuchte. Die verständlichste war noch die, daß jemand in einen Mönchsorden eintrat, um dem gefürchteten Dienst fernbleiben zu können. Was aber jede Vorstellungskraft übersteigt, ist die Tatsache, daß manche Männer auf den Status der Freiheit verzichteten, um nicht Soldat werden zu müssen. Diese Fälle beweisen überzeugend, daß die Militärverfassung des Karolingerreiches auf die Dauer untragbar war und daß insbesondere die Masse der unbegüterten Freien durch dieses System geschädigt wurde.

Doch je weiter das 9. Jahrhundert fortschritt, desto bemerkenswerter wurden die Erscheinungsformen des Vasallentums. Zunächst nahm damals die Zahl der Vasallen zu. Viele Freie ›empfahlen‹ sich den Großen im Sinne der commendatio, sie wurden also ihre Vasallen, um materielle Vorteile (Zuwachs an Landbesitz durch ein beneficium) zu erhalten oder einen Beschützer gegen die erwähnte Willkür der Beamten zu gewinnen oder auch aufgrund einer Nötigung durch den Großen selber, dem sie sich ›anheimgaben‹.

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